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ACHTUNG: Aktuelle Störung unserer Telefon- und Internetverbindung
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ACHTUNG: Aktuelle Störung unserer Telefon- und Internetverbindung

Stand: 29.07.2026

Liebe Tierhalterinnen und Tierhalter,

derzeit sind unsere Telefon- und Internetverbindung leider gestört. Daher kann es vorkommen, dass Sie uns vorübergehend nicht erreichen können.

Wir arbeiten bereits daran, die Störung so schnell wie möglich zu beheben. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Hinweis zu unseren Zahlungsmodalitäten

Aufgrund einer aktuellen Systemumstellung in unserem Rechnungswesen erfolgt eine Rechnungsstellung über die BFS derzeit erst ab einem Rechnungsbetrag von 500 €.
Rechnungen unterhalb dieses Betrags bitten wir direkt vor Ort in bar sowie per EC- oder Kreditkarte zu begleichen.
Selbstverständlich erhalten Sie weiterhin wie gewohnt eine Quittung bzw. einen Zahlungsbeleg über die Leistung.

Wir bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis.

Statement zu Librela/Solensia

Informationen zu unserem Management bezüglich Librela bzw. Solensia

Osteoarthrose ist eine häufige Erkrankung des Bewegungsapparates. Sie tritt beim älteren Hund nach Gelenkserkrankung auf, bei Katzen sogar ohne vorherige Gelenkserkrankung als primäre Erkrankung.

Als fortschrittliche Praxis werden unsere Patienten immer durch eine multimodale Schmerztherapie behandelt. Folgende Punkte sind dafür erforderlich:

1) Gewicht belastet – achten Sie auf das Körpergewicht Ihres Lieblings, jede zusätzliche Belastung der Gelenke ist zu vermeiden.

2) Muskulatur entlastet – nach der Rehaphase sollte die Muskulatur gestärkt werden. Gleichmäßiges Training wie Laufen, Rad fahren, Schwimmen oder in der Physiotherapie helfen beim Muskelaufbau und -erhalt. Von Bewegung mit abrupten Starts, Stopps oder Sprüngen (bspw. Agility, Flyball, Ballspielen) raten wir ab, da dies zu einer starken Belastung der Gelenke führt.

3) Physiotherapie hilft – Aufbau der Muskulatur und Erhalt der Bewegungsfreiheit der Gelenke stehen im Fokus. Eine Physiotherapeutische Begleitung wird auch über die Rehaphase hinaus empfohlen.

4) Futterzusätze unterstützen – durch eine tierärztliche Diät oder entsprechende Futterzusätze kann ein positiver Effekt auf die Gelenkgesundheit beobachtet werden. Gerne beraten wir Sie hierzu.

5) Schmerzmittel sind ein Segen – wenn es zu einem Arthroseschub kommt, kann der Einsatz von Schmerzmitteln den Teufelskreislauf von Entzündung und Schmerzen unterbrechen. Bei chronischen Schmerzen kann auch eine Dauertherapie notwendig werden. Schmerzen sind stets individuell durch einen Tierarzt einzuschätzen, sodass eine angepasste Therapie erfolgen kann.

Sollte ein Patient eine medikamentelle Schmerztherapie benötigen, wird diese individuell geplant. Die erste Wahl bei Arthrose bilden sogenannte nicht-steroidale Entzündungshemmer, welche periodisch oder dauerhaft eingesetzt werden können.

Seit einigen Jahren steht ergänzend zu den klassischen Schmerzmitteln die Therapie mit Librela für Hunde bzw. Solensia für Katzen zur Verfügung. Diese monatliche Injektion kann die tägliche Schmerzmittelgabe ersetzen. Da es sich um eine rein symptomatische Therapie handelt, führen wir diese nur nach orthopädischer Untersuchung durch. Dadurch können ursächlich behandelbare Erkrankungen erkannt und behandelt werden. Durch regelmäßige Kontrollen können wir Veränderungen der Symptomatik detektieren und die Therapie bei Bedarf anpassen. Daher ist es uns ein Anliegen, jeden Patienten regelmäßig zu reevaluieren um ein individuelles Management zu ermöglichen.

Da jedes Medikament mit einer Wirkung potentiell auch unerwünschte Nebenwirkungen haben kann, sollte die Therapie immer Fallabhängig gewählt werden.